Funktechnik der Feuerwehren

Analog bis Digital

Die Funktechnik der Feuerwehren ist festgelegt durch die Technische Richtlinie der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (TR-BOS). Darin werden die für die Feuerwehren nutzbaren Funkgeräte beschrieben.

Wir unterscheiden die Funkgeräte in zwei Bereichen

Fahrzeugfunk

Bedienteil eines 4m-Band FahrzeugfungerätesDer Fahrzeugfunk dient zu Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Feuerwehrleitstelle sowie untereinander. Durch das neue Digitale Funknetz können alle Funkgeräte (mit entsprechender Berechtigung) im Netzbetrieb funken. Theoretisch sogar Bundesweit.

 

Einsatzstellenfunk

Motorola GP900 als 2m-Band HandfunkgerätAn der Einsatzstelle arbeiten die Feuerwehren mit Handfunkgeräten. Diese haben eine geringere Sendeleistung und damit Reichweite. Sind also in ihrer Reichweite auf die Ausdehnung des lokalen Einsatzgeschehens beschränkt. Für diese Verbindungen ist kein "Netz" erforderlich. 

 

 

Alarmierung der Feuerwehren

Da der Brandschutz in der Gemeinde Weyhe komplett durch ehrenamtliche Freiwillige Feuerwehren gesichert ist, muss gewährleistet sein, dass diese auch zu einem Einsatz alarmiert werden können. Die Alarmierung erfolgt derzeit über das gleiche Funknetz, über das auch der analoge Fahrzeugfunk betrieben wurde. Eine Umstellung auf eine "digitale Alarmierung" ist derzeit in der Planung. 

Die Kameraden sind derzeit entweder mit einem analogen Funkmeldeempfänger ausgestattet, oder aber müssen auf das Heulen der Sirenen hören.

Digitalfunk

Im Unterschied zum bisherigen analogen Funksystem bietet der neue „Digitalfunk“ eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten. Wesentlicher Punkt dabei ist die bessere Übertragungsqualität des digitalen Signals sowie die Möglichkeit der Verschlüsselung des Funksignals.

Die Übertragung erfolgt dabei nach einem ähnlichen Prinzip wie beim GSM-(Handy-)Netz. Die Technologie die dahinter steht heißt TETRA (Terrestrial Trunked Radio).

 

Verantwortlich für die Planung in Niedersachen zeichnet die Projektgruppe Digitalfunk Niedersachen.

Datum:
19. August 2009
Geändert:
23. Mai 2017